Darmerkrankung | Blähungen | Hämorrhoiden | Farbe des Kotes

Ein abgeknickter Darm macht krank

Mit der sitzenden Position beim Stuhlgang wird das eigentlich gerade Endstück vom Darm in einem Winkel von fast 90° abgeknickt. Die Exkremente müssen in dieser Position mit erhöhtem Druck ausgeschieden werden. Dieser Druck ist physiologisch eigentlich nicht notwendig und war evolutionär auch nicht vorgesehen. Der Körper ist an dieser Stelle deshalb auch nicht dafür ausgelegt, diesem Druck auf Dauer stand zu halten. So kommt es, dass inzwischen zahlreiche Erkrankungen und Beschwerden der falschen Haltung beim Stuhlgang angelastet werden.

Was sind Blähungen?

Blähungen sind die verstärkte Entwicklung von Gasen im Darm. Sie entstehen, wenn der Verdauungsapparat gestört sind. Dies hat zwar meistens Ursachen in der Ernährung.

Jedoch kann auch ein überlasteter Darm zu Blähungen führen. Verantwortlich für die Entstehung von Blähungen sind die Bakterien „Escherichia coli“, „Bacteroides vulgatus“ oder „Methanobrevibacter smithii“. Dies sind eigentlich ganz natürliche Darmbakterien. Sie können jedoch durch eine falsche „Fütterung“ oder eine falsche Behandlung des Darms sich stark vermehren. Dann produzieren sie Wasserstoff, Methan und Schwefelverbindungen, was alles flüchtige Gase sind. Vor allem das Methan und die schwefeligen Gase sorgen für den unangenehmen Geruch der Blähungen.

 

Blähungen in der Schwangerschaft

Es ist lange bekannt, dass Schwangere besonders unter Blähungen leiden. Der gesamte Verdauungsapparat ist bei ihnen nicht nur durch die besonderen Essgewohnheiten während der Schwangerschaft belastet. Auch ist der Unterleib durch das Wachstum des Fötus immer weiter eingeengt. Deshalb ist es besonders für Schwangere wichtig, dass sie einen möglichst entspannten Stuhlgang haben. Für eine Erkrankung sind Schwangere besonders anfällig: Die Anal-Venen-Trombose. Dabei handelt es sich um ein Blutgerinsel in der Nähe des Darmausgangs. Es wird leicht mit Hämorrhoiden verwechselt, ist jedoch weitaus gefährlicher. Ein Toilettenhocker kann die Behandlung der Anal-Venen-Thrombose wesentlich erleichtern.

Seit wann werden Darm-Erkrankungen erforscht?

Die Funktion vom Darm und die Erforschung der Ausscheidungen ist eine der ältesten Gebiete der Medizin. Darm und Blase waren sehr lange Zeit sowohl in der arabisch-muslimischen, als auch in der christlichen Welt, sehr wichtige Indikatoren über den allgemeinen Gesundheitszustand eines Menschen. Das lag daran, weil in beiden Religionen das Öffnen des Körpers bei Todesstrafe verboten war. Farbe, Geruch und Konsistenz der Ausscheidungen waren deshalb häufig die einzigen Hinweisgeber, die der Arzt hatte. Trotz der jahrhundertelangen Erforschung des Darms sind viele bahnbrechende Erkenntnisse erst in den letzten Jahren gemacht worden. Giulia Enders fasst sie in ihrem hervorragenden Buch „Darm mit Charme“ sehr gut zusammen.

Können Hämorrhoiden Blähungen verursachen? 

Laut Giulia Enders „Darm mit Charme“ kommen Hämorrhoiden und viele andere Darmerkrankungen nur in den Ländern vor, in denen man sich beim Stuhlgang hinsetzt. Sie vermutet hier ebenfalls den erhöhten Innendruck im Darm. Sie schließt daher umgekehrt: Nicht die Hämorrhoiden verursachen die Blähungen, sondern genau umgekehrt: Die Blähungen treiben die gefürchteten Aussackungen aus dem Schließmuskel heraus, wo sie die schlimmen Schmerzen verursachen.

Wie kann man Hämorrhoiden erkennen? 

Hämorrhoiden sind Aussackungen am Schließmuskel. Sie werden zunächst als Fremdkörper wahrgenommen, als würde eine Erbse nicht ausgeschieden werden wollen und festhängen. Diese Erbse wird immer größer, bis sie auch beim Abwischen nach dem Stuhlgang gefühlt werden kann. Dann wird die Aussackung immer druckempfindlicher, was mit großen Schmerzen begleitet wird. Im schlimmsten Fall sind Hämorrhoiden drei ca. Fingerkuppen große Aussackungen, die äußerst schmerzempfindlich sind und leicht zu bluten beginnen.

Allerdings können die Hämorrhoiden auch sehr leicht mit den Anal-Venen-Thrombosen verwechselt werden. Darum ist ein Besuch beim Arzt bei jeder Störung im Analbereich unverzichtbar.

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Welche Funktion hat der Darmmuskel?

Die Darmmuskulatur zwirbelt den Darm um seine eigene Längsachse. Damit wir das Wasser extrahiert und der Kot eingedickt. Außerdem wird so der Kot immer weiter zum After befördert. Die Darmmuskulatur erzeugt einen leichten Innendruck, der vom Nervensystem registriert wird und Auskunft über den Füllzustand gibt. Der Schließmuskel hält den After schließlich so lange verschlossen, bis die Gelegenheit zum Stuhlgang erreicht ist.

Warum ist ein gesunder Darm wichtig? 

Der Darm ist das Organ, welches die Nährstoffe aus den zugeführten Lebensmitteln extrahiert. Er hat jedoch noch zahlreiche weitere Funktionen, wie es Giulia Enders in ihrem Buch „Darm mit Charme“ bestens beschreibt. Der Darm ist vor allem für die Extraktion von Vitaminen verantwortlich. Das schützt vor Krankheiten und stärkt das Immunsystem.

Wirkung von Bakterien im Darm?

Zunächst einmal: Ohne unsere Darmbakterien wären wir nach wenigen Tagen verhungert. Wir brauchen die Hilfe der kleinen Einzeller, um die Nahrung in der gewünschten Weise aufzuspalten. Doch es gibt etliche verschiedenen Bakterientypen, die in unserem Darm leben. Nicht alle sind gesund.

Es leben zwischen 10 und 100 Billionen Bakterien im Darm eines gesunden Menschen. Diese teilen sich in mindestens 500 bis 1000 verschiedene Arten auf. Insgesamt hat man schon 36000 verschiedene Arten von Bakterien festgestellt, die am und im menschlichen Körper leben. Viele sind notwendig, viele sind geduldet, jedoch einige sind sehr schädlich bis gefährlich. Dabei können sie auch durchaus die Rollen tauschen: Jede Bakterienart hat ihren vorbestimmten Platz im Darm. Wenn durch Fehlfunktionen, beispielsweise durch einen Rückstau, die Bakterien an eine falsche Stelle gelangen, können sie zu Beschwerden führen. Wenn etwas mit der Verdauung nicht stimmt, kann Farbe und Konsistenz der Ausscheidung darüber Hinweise geben.

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Farbe des Kotes

Rot: Rot ist und bleibt die Warnfarbe Nr. 1. Sie weist auf eine Einblutung hin. Auch Pechschwarz ist nur eine Verbindung von dunkelrot mit dem natürlichen Braun des Stuhlgangs. Hier bitte sofort zum Arzt. Eine Ausnahme ist jedoch, wenn kurz vorher Rote Bete genossen wurde. Diese hat ebenfalls einen stark einrötenden Effekt auf alle Ausscheidungen – auf auf den Urin. Um sicher zu gehen, sollte man einen Tag später nochmals die Ausscheidungen begutachten. Wenn sich die Farbe wieder deutlich in das vertraute Braun hin bewegt, sollte alles in Ordnung sein.

Hellgelb bis weißlich: Alarm für die Galle. Es ist zu wenig Gallenflüssigkeit im Stuhl. Möglicherweise befinden sich in der Gallenblase Steine oder es liegt eine andere Funktionsstörung vor.

Grüne Streifen: Keine Angst. Hier wurde nur etwas zu viel Spinat gegessen.

Kräftig gelb: Hier ist ein hoher Fettanteil im Stuhl. Er wird zudem ungewöhnlich glänzen. Der Geruch ist auch besonders schlimm, so das es auffällt. Das sollte man ärztlich abklären lassen.

Dauer des Stuhlgangs

Als Ursache beschreibt Giulia Enders die falsche Sitzhaltung beim Stuhlgang. Die aus der sitzenden Haltung mit 90° abgewinkelten Beinen resultierende, erschwerte Position erzeugt den gefürchteten Gegendruck beim Stuhlgang. Wenn dann noch mit großer Kraft gegen gepresst wird, sind die benannten Schäden, von Hämorrhoiden bis Blähungen und vielem mehr, die Folge. Mit einer gesunden Sitzhaltung verkürzt sich die Zeit für den Stuhlgang erheblich. Mediziner empfehlen heute eine maximale Dauer von zwei Minuten für einen Stuhlgang. Der Toilettenhocker ist dazu ein wirkungsvolles Hilfsmittel.

Weitere Informationen bezüglich des Toilettenhockers findest du hier: https://alte-hausmittel.com/toilettenhocker/

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